Zuhause!

Heute war wohl der bisher spannendste Tag im Leben unserer kleinen Yuna.

 

Er fing an mit dem Auszug ihres Bruders Maddox, dann hatte sie ein fabelhaftes Fotoshooting für den ASCA (

Australian Shepherd Club of America) und danach verfrachteten wir sie ins Auto und fuhren los ins ferne Hamburg. Nach ein wenig Herzschmerz und dem Versuch über meine Schulter den letzten Blick auf Bad Bramstedt zu erhaschen, kuschelte sie sich allerdings in meinen Schoß und entspannte - langweilige 35min folgten.

 

In Hamburg angekommen gab es ein Überangebot an Reizüberflutung. Neuer Bodenbelag, moosiger Grasboden, witzige Zweibeiner die quietschend stehen bleiben, komisch hallende Flure und dann endlich, eine mollig warme Wohnung mit einer gemütlichen Transportbox samt Welpenhallen Geruch und einem weichen Dingsi (Softkörbchen) das sich vorzüglich zum lösen eignet *vor lauter Aufregung ganz vergessen das ich mal musste*. Aber von Entspannung keine Spur. Nach zwei schlückchen Wasser und ein paar Häppchen Welpenflocke dann schon wieder Treppe runter, auf den Rasen *maaan wie langweilig was haben die denn hier mit diesem Rasen o.O* natürlich nicht pischern, dann zum Auto, restlichen Kram rausholen und wieder nach oben, ein bisschen toben und spielen. *Phu endlich in den Schlaf gekrault werden, so machen wir das jetzt immer.*

 

Frauchen holte sich auch 40 minuten Schlaf und als wir beide wieder wach waren ging es auf die nächste Tour nach unten. Auf dem Parkplatz trafen wir auf eine französische Familie. Der kleine junge, ca. 3 Jahre alt, war genau so neugierig aber vorsichtig wie Yuna, die sich nach freudigem Schnuppern erst mal hinter mich setzte *hey, sicher ist sicher!*. Hund und Kind freuten sich letztenendes die Bekanntschaft gemacht zu haben.

 


Wir gingen weiter und beobachteten von einer Parkbank aus, vorbeifahrende Autos, Busse, eine Frau an Krücken, zwei dicke Männer, Leute die von der Arbeit schnellen schrittes an uns vorbei gingen und mehrere Fahrradfahrer.

 

Wieder in der Wohnung - ohne das Geschäft verrichtet zu haben (und nein, in den 15 min draußen Zeit war nicht nur Action -> sie hätte die Chance gehabt) kurz rumgelaufen sage ich: "Jens, ich glaub sie muss doch mal." Jens: "Sie war doch grad erst." Ich: "Ja, aber sie hat nix gemacht... wo geht sie denn jetzt hin, schau doch maa.." Jens: "Ja. Sie musste mal" :D zum Glück nur klein.

 

Bei Jens kam sie dann eher zur Ruhe und schaffe es das erste mal draußen das zu tun was man lieber draußen tuen sollte ;) Daraufhin folgte schlaf, schlaf und schlaf.

 

Resumé des Tages: 2 mal in die Wohnung gepischert weil wir nicht schnell genug waren, Stundenlang geschlafen und das erlebte verarbeitet. Viele Streicheleinheiten und liebe bei den neuen Zieheltern eingefordert und bekommen.

 

PS: Schöne Fotos folgen sobald meine Kamera wieder aufgeladen ist ;P schlecht vorbereitet undso

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Dana Kantzke (Sonntag, 17 Februar 2013 15:15)

    Süüüüüß, ich wünsche Euch ganz viel Freude mit ihr. Das mit dem Pipi wird noch ;-)