Tag No.2 Der Stubenhocker Hund

Morgens zum aufwachen eine Runde Dinofleisch.


Vielschläfermeilen werden wir wohl nicht bekommen in den nächsten Paar Wochen, denn eines ist klar. Wer einen Welpen zu sich nimmt, ist zwischen den 3 stündigen Pipipausen so aufgeregt, dass er bei jeder kleinsten Bewegung aufwacht.

 

Yuna hat letzte nacht vorzüglich geschlafen mit einer Unterbrechung um 3 und dann erst wieder um 8 Uhr. Jens und ich haben bis 3 versucht zu schlafen, bis 4 versucht zu schlafen, um 4 dann endlich geschlafen und ab 7 waren wir wieder wach.

 

Trotzdem frohen mutes (und mit viel Kaffe gewappnet) konnten wir den ersten Tag mit unserem eigenen kleinen Sonnenschein beginnen der zum Glück morgens wieder richtig strahlte. Am Abend ging es ihr sehr schlecht. Sie leidet wohl eher leise, wollte aber weder Wasser noch Futter zu sich nehmen. Apatisch lag sie herum und trauerte um die verlorenen Geschwister.

 

Morgens, nach einer guten Mütze Schlaf strotze Sie nur so vor Energie und fraß haps haps haps gleich 140g frisches leckeres Barf und Mittags einen leckeren Bananenbrei. Sie war so fit, dass wir mit ihr den ersten Ausflug ins nächste Naherholungsgebiet (einen 2000m" kleinen Park mit Kinderspielplatz) wagten, vorbei an Fahrrädern, Bussen, über die zweispurige Straße (mit onArm Transport Service) gings ab auf den Rasen. Nach 10 min war der Wommie alle und das Frauchen besorgt ob sie denn noch mal ein Geschäft verrichten würde. Zurück vor der Haustür im Gras erbarmte sie sich meiner und ich wusste "Jippidu, zwei Stunden nicht in die Kälte". Feststellung: Überall anders als zuhause ist's noch zu aufregend für Geschäfte jeglicher Art.

 

Bei der nächsten Runde draußen trafen wir Oti, einen kleinen Mischling der sehr in Yuna verliebt war und unter keinen Umständen mit seinem Herrchen weiter gehen wollte. Yuna verstecke sich mal wieder hinter mir, ich motivierte sie aus der Hocke doch mal nett hallo zu sagen. Mit der Aussage ließ sie Oti braf schnüffeln und freute ich sogar als noch ein Jack Russel (11 Jahr alt) aus der Nachbarschaft zu unserem Meeting hinzu stieß. 5 Minuten standen wir da und Yuna wurde immer mutiger. Die älteren Herren ließen sich von ihrem jugendlichen Charme umgarnen und unsere Wege trennten sich mit neu geschlossenen Freundschaften.

 

Yuna schlief nach diesem Treffen sehr gut und kaute und rannte immer wieder vor sich hin.

 

Sie beschloss zusätzlich, dass sie für einen Welpentag nun wirklich genug erlebt hatte. Jeder weitere Versuch zu laufen wurde direkt 5 Meter nach der Tür mit spontanem hinsetzen blockiert oder von vorn herein abgeblockt mit Befehlsverweigerung.

 

Ihr Gesichtsausdruck sagte "lieber Beine überkreuzen als schon wieder runter." Sie ist wohl doch ein Stubenhocker wie Herrchen und Frauchen, liegt gemütlich vor/auf dem Sofa und schaut fern (bevorzugt Tierdokumentationen ohne Hundegebell).

 

Der Stolz des Tages: Ochsenziemer sind nicht nur eine geschmackliche Wohltat, sie lassen sich auch vorzüglich, voller Stolz durch die Wohnung tragen.

 

Der Hit des Tages: Verchromte Tischbeine und die Erkenntnis darüber das darin wohl auch ein Hund wohnt.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Schmiddi (Sonntag, 17 Februar 2013 23:23)

    <3 - verplant wie herrchen auch <3

  • #2

    Dana Kantzke (Montag, 18 Februar 2013 08:01)

    Absolut süß eure Maus! Mit Maica hatte ich gestern ein ähnliches Erlebnis. Sie sah sich im großen Flurspiegel und war ganz begeistert von dem netten Labrador Freund der ihr da entgegen schaute ;-) köstlich. Wünsche euch allen einen schönen Tag.