"Die bösen dunklen Männer" oder auch "Morgen ist erst mal Ruhetag"

Der Tag der Stadtkonditionierung No. 3 fing für unsere Yunamaus ziemlich rasant an.

 

Nach einer wundervoll geruhsamen Nacht (Nein, hier spielt keine Ironie mit, dieser Hund hat einfach sehr viel Verständnis für unser Schlafbedürftnis) die um 1 nach dem letzten Rasenbesuch begann und erst um 5 das erste Mal unterbrochen wurde, startete die 7 Uhr Runde mit dem turbulenten Publikumsverkehr der dunklen Männer. Kaum unten angekommen liefen diese finsteren Gestalten über den Bürgersteig hin und her und machten Yuna das erste mal bewusst, welch schöne Alternative doch das nasse Grün sein kann. Den ersten Schock überstanden und komplett erleichtert auf dem Weg zur Mülltonne folgte dann der Supergau eines morgendlichen Relax Programmes. Die Müllabfuhr.

 

Ohne Rücksicht auf das feine Gehör eines Hundes poooollllterten und ruuuuckelten sie laut mit den Tonnen herum, schoben sie über den Boden und brachten sie zu diesem lauten Ungetüm, das die Tonnen erst verschlung und dann doch wieder ausspuckte... *Sooooo nicht, ich bin doch nicht Lebensmüde* muss sie wohl gedacht haben und glücklicherweise erbarmte sich Herrchen und brachte sie schnell wieder ins warme Hundebettchen.

 

Nach einer füllenden Portion Welpenflocke verarbeitete Sie das so eben passierte und meldete sich erst um 9 wieder. Da waren die bösen, dunklen Männer weg, keine Müllfresser in Sicht und bei dem Gezwitscher der Vögel verfielen wir in ein ausgiebiges Spiel. Da ich ihr weitere Zeit zum Verarbeiten geben wollte ;) ;) ;) legten wir uns wieder hin und schliefen bis 11 Uhr durch.

 

Wir fingen den Tag sehr entspannt an, da uns am Nachmittag noch eine Autotour bevorstand. Jens musste zum Zahnarzt und wir fuhren alle gemeinsam. Nach etwas hin und her alleine auf der Rückbank, nachdem Jens weg war, entschied sie sich für den Fußraum. Dunkel, muggelich und mit zwei Schaukelschonern an beiden Seiten. Alles klappte gut, sie nahm es locker hin.

 

Nach einer Stunde war Jens fertig und ich holte ihn am Einkaufsladen ab, da wir noch ein wenig Futter für die Zweibeiner besorgen wollten. Yuna und ich standen am Fenster und schauten Jens beim Bezahlen zu - aber was für uns eine normale Situation ist, muss für Yuna folgendes bedeutet haben: Überall dunkle Menschen die hin und her laufen, laute bedrohliche Einkaufswagen die ratternd über den Asphalt lärmen, quietschende Kinder, Menschen im Laden die Einkäufe einpacken und grelle Lichter aus der Dunkelheit. Praktisch - HÖLLE! Es dauerte nur kurz da fing sie an zu zittern wie Espenlaub.

 

Ängstlich wie sie war, erkannte sie Jens nicht wieder :D der natürlich etwas traurig war. Als ich dann noch in einen anderen Laden ging um die letzten Kleinigkeiten zu besorgen (da hatte sie sich eigentlich komplett beruhigt) war die Welt dann komplett aus den Fugen. Wieder zuhause übergab sie sich dann (so leise das wir es erst viel später bemerkten) in ihre Transportbox und frisst seither nur wenig und wenn überhaupt direkt aus der Hand.

 

Fazit: Da müssen wir ihr wohl noch ein paar Tage mehr Ruhe geben und einfach online für uns bestellen.

 

Positives:

Der Mittlere Teil des Tages hat ihr übrigens sehr gut gefallen. ;) Wir waren zu dritt unterwegs in der näheren Umgebung und genossen die Dreisamkeit. Auch jetzt ist sie wieder sehr entspannt und verspielt - gerade spielen wir "Wetten ich finde ein Plätzchen an dem der Ochsenziemer auf dem Boden gaaanz viel Krach macht?!" Es handelt sich hier immernoch um den selben Ziemer und eigentlich ist er noch genau so intakt wie vor 3 Tagen als sie ihn bekam :D

 

 

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